Neues
01.Februar 2012
Erstbegehung Pietro dal Pra
http://www.planetmountain.com/english/News/shownews1.lasso?l=2&keyid=38790
13:juli 2011
-- Fotos von Patxi Usobiaga in Galadriel
-- shit happens: Fotos vom Kiosk am Voralpsee
--- Fotos von Christine Ganahl in der Route Morgenstern
--- Fotos vom gemeinsamen Trip mit Bernd Zangerl nach Utah
Tradclimbing im Rätikon: Großer Drusenturm
Beat Kammerlander, Reinhard Sperger und Alex Luger
Text: Auszug aus Adidas-Kampagne
Der Große Drusenturm - ein Revier für Alpinkletterer, die wissen was sie tun.
Beat kennt das Terrain gut - als alpiner Kletternovize ist er vor vielen Jahren einmal die Abderhalden geklettert. Ein Großes Erlebnis, das ihm unvergesslich in Erinnerung geblieben ist. "Die Route zählt zu den kühnsten und sportlichsten Tradrouten im Rätikon. Ihr Verfall - ein Jammer".
Im Sommer 2009 trifft Beat an den Felsen des Rätikon auf seinen alten Freund Reinhard Sperger. Der Bergführer hatte sich den beschwerlichen Weg zur Südwestwand des Großen Drusenturms gemacht. Denn dort ziehen zwei klangvolle und zugleich gefürchtete Routen den Fels hinauf: die "Seth Abderhalden Gedächtnisführe" (V+/A2; frei VI+), in den wilden Fünfzigrn von einer berühmt-berüchtigten Seilschaft (Seth Abderhalden und Paul Diener) erstbegangen und die Burgerführe (V+/A1; frei VI), bereits im Jahr 1933 eröffnet.
Bis zu fünfzehn Seillängen und mehr als 600m reckt sich der Fels dort senkrecht in die Höhe. Kühne Hakenabstände und brüchiges Gestein machen die Routen extrem gefährlich. Man kann sich nie wirklich sicher sein, wieder heil aus der Wand zu kommen. Zu groß ist die Gefahr von Steinschlag. Zu schlecht sind die wenigen, alten Haken, die noch im Gestein stecken. Kein Wunder also, dass sich nur noch sehr wenige an den Drusenturm wagen.
Die Restaurierung ist eine schweißtreibende Plackerei: Reinhard und Beat müssen Fixseile, Ausrüstung und Werkzeug mühsam zum Gipfel schleppen. Kubikmetergroße, lose Steintürme gilt es dann abzutragen. Seillänge für Seillänge rücken sie den Routen mit Hammer und Brechstange zu Leibe. Doch die Aussicht ein so bedeutungsvolles und einzigartiges Stück der alpinen Geschichte für die Nachwelt zu erhalten, treibt beide an. "Der Fels war ein riesiger, überhängender Schotterhaufen" gesteht Beat. "Am Anfang glaubte ich nicht, jemals fertig zu werden."
Viele Monate später, nach unzähligen Stunden in der Wand - bei Sonne, Wind und manchmal sogar Regen - unendlich oft am 600m langen Fixseil herablassend, Gestein bearbeitetnd und jümarnd, ist das Kunststück endlich vollbracht: Reinhard und Beat haben den schmalen Grat zwischen Sicherheit und Charakter - Erhalt punktgenau befolgen können. Beim beschwerlichen Abbau und Abtransport der Fixseile bekommen sie tatkräfgite Unterstützung: Alex Luger und einige andere Kletterfreunde stehen ihnen zur Seite.
Seth Aberhalden Gedächtnisführe: Topo, Routenbeschreibung
Burgerführe: Topo, Routenbeschreibung
Servus TV Hemingway Doku
Anlässlich des 50. Todestages des amerikanischen Literatur-Nobelpreisträgers Ernest Hemingway, begibt sich Hans-Peter Stauber mit seiner Filmcrew auf die Spuren des Schriftstellers und Abenteurers ins Montafon nach Vorarlberg. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in der Silvretta, in Tschagguns, im Gauertal und in Schruns, wo sich im Gästebuch des Hotels "Taube" noch Hemingways eigenhändige Eintragungen befinden.
Zentrales Thema dieser "Hemingway-Dokumentation" ist eine gewaltige Skitour, die Hemingway, Dos Passos und ihr Skilehrer Walter Lent von Schruns bis nach Galtür in Tirol unternahmen: „Wir hatten einen langen Anmarsch durch das Tal und schließlich hinauf auf das Madlenerhaus (1986 Meter Seehöhe)". Ernest Hemingway, der von den Einheimischen "schwarzer, Kirsch-trinkender Christus" genannt wurde, beschreibt in seinem Werk "Ein glücklicher Winter" seine Erlebnisse in Vorarlberg, und in "Gebirgsidyll" auch die Skitour von Schruns nach Galtür. Geländesicherung: Beat Kammerlander
Skisprunglegende Toni Innauer kennt als Vorarlberger die Gegend, in der Ernest Hemingway zwei Winter verbrachte und wird die Zuschauer durch jene Gegend führen, in der Hemingway nach eigenen Aussagen die schönste Zeit seines Lebens verbrachte.
Im Interview erzählt Toni Innauer u.a. von den aufwändigen Dreharbeiten und seinem Zugang zur Rolle des Skilehrers Walter Lent:









